Und endlich in Arani! Das war auch wieder ein halbes Abenteuer hierher zukommen, aber es hat dann auch ganz gut geklappt.
Nachdem mich die Postulantinnen auf einen Landausflug für eine Woche eingeladen hatten, bin ich auch gleich mit drei von ihnen gemeinsam hier ins Kinderheim.
Warum? Weil die ganze Ordensprovinz Bolivien ein Treffen in Cochabamba hat und keine einzige Madre in Arani geblieben ist, da brauchen sie natürlich wirklich Hilfe. Zum Glück gibt es noch Charito und Arminda, die hier angestellt sind und alles managen.
Angelo, einer der Jüngsten, kam gleich auf mich zugestürzt: „Theresia” Er hat sogar meinen Namen gelernt, und das, nachdem ich vorher nur vier Tage hier war. Arminda und Charito freuen sich, dass ich diesmal länger bleibe.
Es „regnet“ gerade auch Freiwillige. In Spanien sind anscheinend Ferien und drei Lehrer, relativ jung, haben beschlossen hier vorbei zuschauen. Da es an den Schulen nichts zu tun gibt, sammeln wir uns natürlich in Arani. Und dann gibt es noch eine amerikanische Freiwillige, die arbeitet aber auf dem Land in einer Aufnahmestation für unterernährte Kleinkinder.
Gut, ich bin jetzt erst mal hier glücklich und da das mit dem Computer hier mal wieder kompliziert ist (schwer am Sonntag im Dorf ein offenes Internetcafe zu finden), belasse ich es bei den paar Worten und wünsch Euch alles Gute
Resi